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IRR-Rechner (Interner Zinsfuß)

Berechnen Sie den internen Zinsfuß (IRR) für Ihre Investitionen und Projekte. Geben Sie Cashflows ein und erhalten Sie sofort genaue IRR-Ergebnisse. Unterstützt jährliche, vierteljährliche und monatliche Häufigkeiten.

IRR-Rechner (Interner Zinsfuß)

Geben Sie Cashflows ein, um den internen Zinsfuß zu berechnen. Periode 0 ist typischerweise die Anfangsinvestition (negativ), und nachfolgende Perioden sind Renditen (positiv).

Cashflow-Eingabe

PeriodeCashflowAktionen

IRR-Ergebnis

Geben Sie Cashflows ein und klicken Sie auf "IRR berechnen", um das Ergebnis hier anzuzeigen.

IRR-Rechner – So funktioniert es

Schritt 1: Cashflows eingeben

Geben Sie Ihre Cashflows in die Tabelle ein. Periode 0 stellt typischerweise die Anfangsinvestition (negativer Wert) dar, und nachfolgende Perioden stellen Renditen (positive Werte) dar. Sie können nach Bedarf Zeilen hinzufügen oder entfernen.

Schritt 2: IRR berechnen

Klicken Sie auf die Schaltfläche "IRR berechnen", um den internen Zinsfuß zu berechnen. Der Rechner verwendet das Newton-Raphson-Verfahren, um den Abzinsungssatz zu lösen, der NPV gleich null macht.

Schritt 3: Ergebnis interpretieren

Der IRR wird als Prozentsatz angezeigt. Vergleichen Sie ihn mit Ihren Kapitalkosten oder Zielrendite, um zu bestimmen, ob die Investition lohnenswert ist. Ein höherer IRR deutet im Allgemeinen auf eine attraktivere Investitionsmöglichkeit hin.

IRR-Formel erklärt

Der IRR ist der Zinssatz (r), der die folgende Gleichung erfüllt:

NPV = Σ [ Ct / (1 + IRR)^t ] = 0

Dabei:
• Ct = Cashflow in Periode t
• IRR = Interner Zinsfuß
• t = Zeitperiode

Der IRR ist der Zinssatz, der den Barwert zukünftiger Cashflow-Zuflüsse mit der Anfangsinvestition ausgleicht. Er stellt die annualisierte Rendite der Investition dar.

Wann sollten Sie IRR verwenden?

  • Investitionsbewertung:Vergleichen Sie den IRR verschiedener Investitionsmöglichkeiten, um die attraktivste Option zu identifizieren.
  • Projektanalyse:Bewerten Sie, ob ein Projekt Ihre erforderliche Renditeschwelle erfüllt.
  • Kapitalbudgetierung:Verwenden Sie IRR zusammen mit NPV, um fundierte Kapitalallokationsentscheidungen zu treffen.
  • Portfoliomanagement:Bewerten Sie die erwartete Rendite verschiedener Investitionsstrategien.

Grundlagen des IRR (Interner Zinsfuß)

Der interne Zinsfuß (IRR) ist eine Finanzkennzahl, die zur Schätzung der Rentabilität einer Investition oder eines Projekts verwendet wird. Er stellt den Abzinsungssatz dar, bei dem der Nettobarwert (NPV) aller Cashflows gleich null ist. Wenn der IRR höher als die Kapitalkosten oder die Zielrendite ist, wird die Investition typischerweise als rentabel angesehen.

IRR ist besonders nützlich, weil es eine einzige Prozentsatzzahl liefert, die die erwartete annualisierte Rendite einer Investition darstellt, was den Vergleich verschiedener Investitionsmöglichkeiten unabhängig von ihrer Größe oder Dauer erleichtert.

IRR vs NPV – Was ist der Unterschied?

IRR ist ein Prozentsatz, der die annualisierte Rendite darstellt, während NPV ein absoluter Wert ist, der den Nettowert einer Investition misst. Beide sind nützlich für die Bewertung von Investitionen, aber IRR ist besser für den Vergleich verschiedener Investitionsmöglichkeiten geeignet.

NPV hingegen misst den absoluten Wert, der durch eine Investition geschaffen wird, und ist oft zuverlässiger bei der Bewertung sich gegenseitig ausschließender Projekte.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet ein negativer IRR?

Ein negativer IRR zeigt an, dass die Investition voraussichtlich im Laufe der Zeit an Wert verlieren wird. Dies bedeutet typischerweise, dass das Projekt oder die Investition finanziell nicht rentabel ist und vermieden werden sollte.

Ist ein höherer IRR immer besser?

Nicht immer. Der IRR sollte mit Ihren Kapitalkosten und dem Projektrisiko verglichen werden. Ein sehr hoher IRR könnte auf hohes Risiko oder unrealistische Annahmen hinweisen. Berücksichtigen Sie immer den Kontext und das Risikoprofil der Investition.

Warum existiert IRR manchmal nicht?

IRR kann nicht konvergieren, wenn sich Cashflows mehrmals im Vorzeichen ändern (z. B. abwechselnd positive und negative Cashflows). In solchen Fällen kann es mehrere IRRs oder keine Lösung geben. Der Rechner zeigt an, wann IRR nicht berechnet werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen IRR und ROI?

IRR (Interner Zinsfuß) ist eine zeitgewichtete Rendite, die den Zeitpunkt der Cashflows berücksichtigt, während ROI (Return on Investment) ein einfaches Verhältnis von Gewinn zu Anfangsinvestition ist. IRR ist anspruchsvoller und bietet ein besseres Maß für die Investitionsleistung über die Zeit.